Am 28. März 2026 übernahm Omar Yaqoob von La France Insoumise (LFI) das Rathaus von Creil, der drittgrößten Gemeinde im Département Oise. Diese multikulturelle Stadt mit 37.000 Einwohnern, 107 Nationalitäten, einer Arbeitslosenquote von 25 % und einem Anteil von über 50 % an Sozialwohnungen war seit mehr als einem Jahrhundert eine sozialistische Hochburg. Die Anwohner äußern Befürchtungen hinsichtlich zunehmender Spannungen nach Vorfällen während des Wahlkampfs.
Creil, im Umland von Paris im Département Oise gelegen, zählt fast 37.000 Einwohner aus 107 verschiedenen Nationen. Mit einer Arbeitslosenquote von 25 % und einem Anteil von über 50 % an Sozialwohnungen gehört die Gemeinde zu den ärmsten Frankreichs. Bis vor kurzem wurde sie über ein Jahrhundert lang von Sozialisten regiert.
Am Sonntag, den 28. März 2026, übernahm der LFI-nahe Omar Yaqoob bei den Kommunalwahlen das Rathaus. Während des Wahlkampfs wurde von Drohungen und Einschüchterungen berichtet, und die Einwohner fürchten nun verstärkte soziale Spannungen.
In einer Damenboutique in der Innenstadt erklärte die Inhaberin türkischer Herkunft, dass Vereine regelmäßig religiöse Bücher wie Foi et Islam und L’Éthique islamique zur Verfügung stellen. „Vereine kommen regelmäßig, um sie an uns zu verteilen“, erklärte sie. Sie fügte hinzu: „Hier ist es besser zu zeigen, dass man ein guter Muslim ist.“ Zu Omar Yaqoob äußerte sie sich vorsichtig: „Er scheint nett zu sein, aber sein Team? Wir wissen, dass Pakistaner die Religion über alles stellen. Wir ziehen die Demokratie vor...“
Ein kürzlicher Vorfall unterstreicht diese Bedenken: Laut lokalen Berichten kamen verschleierte Frauen, um einer christlichen Kundin ihre Moralvorstellungen zu predigen. Die Machtübernahme durch die LFI schürt Sorgen über das sich wandelnde gesellschaftliche Klima in dieser äußerst vielfältigen Stadt.