Gleichstellungsministerin Nina Larsson (L) stellte am Montag einen Gesetzesvorschlag vor, der digitale Verbote vorsieht, um Personen, die wegen Online-Kinderschändung verurteilt wurden, den Zugang zu sozialen Medien zu untersagen.
Der Vorschlag der Liberalen zielt darauf ab, verurteilte Täter von Plattformen wie Instagram und TikTok fernzuhalten. Nina Larsson betonte während ihres Besuchs in Umeå, dass viele Menschen, die wegen dieser Verbrechen verurteilt werden, derzeit keine digitalen Konsequenzen spüren. – Viele, die Kinder im Internet belästigen und dafür verurteilt werden, erfahren keine digitalen Konsequenzen, sagte sie. Das Gesetz würde es der Polizei ermöglichen, stichprobenartige Kontrollen durchzuführen und die Nachverfolgung zu verbessern. Larsson bezeichnete es als ein wichtiges Signal an diejenigen, die Verbrechen gegen Kinder und Jugendliche begehen. Im vergangenen Jahr wurden in Umeå mehrere Fälle von sexuellen Online-Straftaten gemeldet, darunter Anklagen gegen einen 18-Jährigen im Zusammenhang mit der Gruppe 764, die 77 Fälle umfassen.