Linköping HC-Sportdirektor Broc Little hat auf die Kritik des Stürmers Robin Kovács reagiert, der seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht hatte, dass der Verein eine Neuverhandlung seines Vertrages ablehnte. Vor dem Hintergrund von Berichten über eine mündliche Einigung für einen lukrativen Wechsel zu AIK betonte Little, dass ein laufender Austausch mit dem Berater des Spielers bestehe. Er betonte, dass es in dieser Angelegenheit kein Drama gebe.
Nach seiner statistisch stärksten Saison in der SHL äußerte Robin Kovács seinen Frust über den Linköping HC, da der Verein ihm im Zuge von Vertragsnachverhandlungen kein höheres Gehalt angeboten hatte. Laut Expressen hat der Stürmer mündlich einem langfristigen Vertrag bei AIK zugestimmt, der mit etwa 350.000 Kronen pro Monat dotiert ist und ihm die Rückkehr zum Verein ebnet. Kovács besitzt bei Linköping weiterhin einen gültigen Vertrag für die laufende Spielzeit. Little äußerte sich gegenüber Corren besonnen zu diesem Thema. „Wir führen einen Dialog mit Robins Berater, so wie wir es mit allen Spielern tun. Wir analysieren die Situation und versuchen, die besten Entscheidungen für den Verein zu treffen. Ich verstehe, dass es immer Erwartungen auf beiden Seiten gibt, aber ich halte das für nicht dramatisch“, sagte er. Auf die Frage, ob die Tür für Kovács in Linköping offen bleibe, antwortete Little: „Im Moment hat Robin einen gültigen Vertrag bei uns. Ich werde Gerüchte oder Spekulationen nicht kommentieren. Wenn oder falls etwas passiert, können wir uns dann dazu äußern.“ Der Sportdirektor merkte an, dass eine Neuverhandlung des Vertrages aus Sicht des Vereins nicht zur Debatte stand. Er betonte, dass solche Diskussionen routinemäßige Bestandteile der Verhandlungen zwischen Vereinen, Beratern und Spielern seien und dass jeder ein Recht auf seine Meinung habe, ohne dass Linköping sich dabei etwas zuschulden habe kommen lassen.