Der italienische Regisseur Luca Guadagnino sprach am Freitag in einem Fernsehinterview über KI, kurz nachdem Amazon MGM sein Filmprojekt über den OpenAI-Gründer Sam Altman eingestellt hatte.
Guadagnino trat in der Sendung „Otto e Mezzo“ beim italienischen Sender La7 Attualità auf. Er lehnte es ab, das Projekt direkt zu kommentieren, und erklärte: „Leider kann ich nicht viel sagen, da wir uns mitten in dieser Situation befinden.“
Der Regisseur lenkte das Thema auf allgemeinere Fragen rund um KI-Werkzeuge. Er beschrieb sie als technologische Spielerei voller Mängel, die sich wahrscheinlich verbessern werde, wies aber gleichzeitig auf Bedenken hinsichtlich der Datenverarbeitung, des Energieverbrauchs und einer potenziellen zukünftigen Empfindungsfähigkeit hin.
Guadagnino hob gesellschaftliche Veränderungen und Identitätsfragen hervor und verwies dabei auf Szenen, die in San Francisco gedreht wurden. Er bezeichnete selbstfahrende Autos, die an Obdachlosen vorbeifuhren, die von der Fentanyl-Krise betroffen waren, als verstörendes Bild unserer Zeit.
Andere Verleiher wie Netflix, A24 und Focus haben das Filmprojekt abgelehnt, in dem Andrew Garfield als Altman und Ike Barinholtz als Elon Musk zu sehen sind. Mubi gehört weiterhin zu den Interessenten für das 40-Millionen-Dollar-Projekt.