Die brasilianische Regierung hat am Dienstag eine Mitteilung veröffentlicht, in der sie die Intervention von Senator Flávio Bolsonaro bei einer Anhörung des USTR zu Zöllen gegen Brasilien zurückweist.
In der Mitteilung des Kommunikationssekretariats der Präsidentschaft wird das Auftreten des Senators bei der öffentlichen Anhörung am 7. Juli als ein Eingriff gewertet, der eine ungerechtfertigte Untersuchung legitimiert. Das Dokument wirft Flávio vor, den Fall Master zitiert zu haben, ohne die Verbindungen zu Daniel Vorcaro zu erwähnen, und eine Verzögerung bei der Einführung von Zöllen aus wahlkampftaktischen Gründen nahegelegt zu haben.
Der Text betont, dass es legitim sei, mit der Regierung nicht übereinzustimmen, doch das Herbeirufen einer ausländischen Macht gegen das eigene Land komme einem Verrat am Vaterland gleich. Von 34 registrierten Brasilianern habe sich laut Angaben der Regierung nur Flávio nicht gegen die Maßnahmen ausgesprochen.
Die Erklärung folgt auf ein morgendliches Treffen von Ministern mit USTR-Technikern, bei dem versucht wurde, die im Juni angekündigten Zölle von 25 % abzuwenden. Das USTR untersucht Brasilien seit Juli 2025 gemäß Abschnitt 301.