Emmanuel Macron traf am Sonntag in Nairobi ein und erklärte, dass die Ära des französischen „pré carré“ im frankophonen Afrika 2017 geendet habe. Der französische Präsident traf sich mit seinem kenianischen Amtskollegen William Ruto und bereitet einen Afrika-Frankreich-Gipfel vor.
Der französische Präsident rechtfertigte die Wahl des englischsprachigen Kenia für den „Africa Forward“-Gipfel und spielte dabei Spannungen mit Mali, Burkina Faso und Niger herunter. Er kritisierte die malische Junta für ihre Forderung nach dem Abzug der französischen Truppen, die gegen Dschihadisten kämpfen.
Macron betonte die Transformation der französisch-afrikanischen Beziehungen seit seinem Amtsantritt. „Diese Ära ist vorbei“, sagte er während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit William Ruto.
Zum Gipfel am 11. und 12. Mai werden rund 35 afrikanische Staats- und Regierungschefs erwartet. Ein Abkommen im Wert von 700 Millionen Euro wurde mit der Reederei CMA CGM für die Logistikinfrastruktur in Kenia unterzeichnet.