Das Madras High Court nimmt am 20. Januar die Anhörungen zur Zertifizierung von Thalapathy Vijays letztem Film Jana Nayagan wieder auf, nach Verzögerungen durch Probleme mit der CBFC. Der Film unter der Regie von H Vinoth sollte ursprünglich am 9. Januar starten, bleibt aber aufgrund rechtlicher Streitigkeiten stecken. Fans und Produzenten hoffen auf eine günstige Entscheidung für den Kinostart.
Thalapathy Vijays Jana Nayagan, als sein letzter Film vor dem Einstieg in die Politik auf Vollzeitbasis angekündigt, steckt seit Anfang Januar in Zertifizierungsstreitigkeiten. Der politische Actiondrama unter der Regie von H Vinoth erhielt keine rechtzeitige Genehmigung der Central Board of Film Certification (CBFC), was den geplanten Start am 9. Januar verschob. Am 9. Januar gewährte Richterin PT Asha vom Madras High Court den Produzenten Erleichterung und wies die CBFC an, sofort ein U/A 16+-Zertifikat auszustellen. Kurz darauf stoppte jedoch eine Division Bench unter Leitung des Chief Justice Manindra Mohan Shrivastava diesen Befehl. Die Filmemacher wandten sich dann an den Obersten Gerichtshof, der eine Intervention ablehnte und das Madras High Court anwies, die Sache bis zum 20. Januar zu klären. Mit Nahen der Anhörung wächst die Unterstützung. Der legendäre Kameramann PC Sreeram kritisierte die Verzögerungen auf X: „Die Macht des indischen Staates kämpft um einen Kinofilm. Welch eine Schande. #jananayagan.“ Später klärte er: „Meine Tweets über Jana Nayagan gehen nicht um einen Film, sondern um den zukünftigen Missbrauch von Regierungsbehörden in allen Bereichen, der die Demokratie bedroht... Dies ist das Land von Mahatma Gandhi, nicht von Donald Trump.“ Der Film hat derzeit über eine Million Interessensbekundungen auf BookMyShow erhalten, was starkes Publikumsinteresse zeigt. Der Fall beleuchtet Spannungen zwischen Filmzertifizierungsverfahren und künstlerischem Ausdruck im indischen Kino, wobei Vijays Fans sehnsüchtig auf eine Lösung warten, die den Weg für den Kinostart ebnen könnte.