Der Schauspieler und Politiker, TVK-Chef Vijay, ist auf dem Weg nach Delhi, um sich am Montag vor dem Central Bureau of Investigation wegen der tödlichen Stampede bei seiner Kundgebung in Karur, Tamil Nadu, im September 2025 zu stellen. Die Tragödie forderte 41 Todesopfer und verletzte über 60 Personen inmitten von Chaos durch eine größere als erwartete Menschenmenge. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Umstände, die zum Vorfall während seiner politischen Veranstaltung führten.
Am 12. Januar 2026 stieg TVK-Chef Vijay, der Schauspieler-Politiker, der die Tamilaga Vettri Kazhagam-Partei führt, in Chennai in ein Flugzeug nach Delhi für ein Verhör durch das Central Bureau of Investigation (CBI). Dieses Erscheinen geht auf die Stampede am 27. September 2025 in Karur, Tamil Nadu, zurück, bei der 41 Menschen starben und mehr als 60 verletzt wurden, während einer Kundgebung für seine Partei. Die für 15 Uhr geplante Veranstaltung sah Vijays verspätete Ankunft um 19:30 Uhr, was zu einem massiven Menschenauflauf beitrug. Die Tamil-Nadu-Polizei berichtete, dass die Organisatoren etwa 10.000 Teilnehmer erwartet und entsprechend einen Platz angefordert hatten, aber fast 27.000 Menschen ab 11 Uhr zusammenströmten. Die Verspätung in Verbindung mit unzureichenden Verpflegung und Wasser führte zum Chaos. DGP-Vertreter G. Venkatraman bemerkte: „Frühere TVK-Kundgebungen hatten kleinere Menschenmengen, aber diesmal war die Beteiligung weit höher als erwartet.“ Viele Opfer waren Frauen und Kinder, die aus dem ganzen Bundesstaat angereist waren. Das Madras High Court bezeichnete den Vorfall als „riesige von Menschen gemachte Katastrophe“. Das CBI übernahm die Ermittlungen und lud Vijay am 6. Januar 2026 vor, nachdem TVK-Funktionäre befragt wurden. Die Partei bat die Delhi-Polizei um Sicherheitsmaßnahmen für seinen Besuch. Diese Entwicklung fällt vor den Tamil-Nadu-Versammlungswahlen 2026, bei denen Vijays TVK antreten will, was seine politische Karriere zusätzlich unter die Lupe nimmt.