Am Samstagabend bedrohte ein Mann mit psychiatrischer Vorgeschichte Polizei und Feuerwehrkräfte mit Tränengas und einer Axt in einer Wohnung im 18. Arrondissement von Paris. Beamte eröffneten das Feuer und verwundeten den Mann an der Schulter. Er wurde in absolutem Notfall hospitalisiert, sein Leben ist nicht gefährdet.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 19:30 Uhr in einem Gebäude am Boulevard Ney im 18. Arrondissement von Paris. Die Feuerwehr rief die Polizei hinzu, um bei einem Mann mit suizidalen Tendenzen und extremer Erregung zu helfen. Als die Beamten im vierten Stock eintrafen, stand die Wohnungstür offen.
Im Inneren sprühte der Mann, der eine psychiatrische Vorgeschichte hat und unter dem Einfluss von Drogen und Medikamenten stand, Tränengas auf Polizei und Rettungskräfte, hieß es von einer Polizeiquelle. Beamte und Feuerwehr zogen sich zurück, Verstärkung traf ein.
Der Mann trat dann mit einer Axt aus der Wohnung. Ein Beamter feuerte seine Dienstwaffe ab und traf ihn in die rechte Schulter. Bei der Polizei gab es keine Verletzten.
Der Angreifer wurde sofort von den Feuerwehrkräften vor Ort versorgt und in absolutem Notfall in das Krankenhaus Pitié-Salpêtrière gebracht, sein Leben ist jedoch nicht in Gefahr. Diese Intervention unterstreicht die Herausforderungen, denen Notdienste bei Fällen mit psychischen Problemen und Substanzen ausgesetzt sind.