Tim Very, der langjährige Schlagzeuger der Atlanta-Indie-Rock-Band Manchester Orchestra, ist im Alter von 42 Jahren gestorben. Die Band gab die Nachricht am 14. Februar 2026 in den sozialen Medien bekannt und beschrieb es als plötzlichen Tod ohne angegebene Ursache. Very war seit 2011 bei der Gruppe und wurde für seine Wärme und Hingabe an die Musik in Erinnerung gerufen.
Manchester Orchestra teilte die verheerende Nachricht über den Tod von Tim Very am Samstag, den 14. Februar 2026, in den sozialen Medien mit. „Die gesamte Manchester-Orchestra-Familie ist vom plötzlichen Tod unseres Bruders Timothy Very am Boden zerstört. Der liebste Mensch, den wir in diesem Leben kennenlernen durften. Wir haben alle gezögert, diese Nachricht zu teilen, da wir immer noch in totaler Ungläubigkeit sind“, schrieb die Band. »n»nVery trat 2011 Manchester Orchestra bei, ersetzte Jeremiah Edmond und wurde zum am längsten dienenden Schlagzeuger der Band über 15 Jahre. Obwohl er kein Gründungsmitglied war – die Band formierte sich 2004 und hatte vier Schlagzeuger vor ihm –, trug Very zu ihren letzten drei Studioalben bei: Cope 2014, A Black Mile to the Surface 2017 und The Million Masks of God 2021. Die Gruppe veröffentlichte ihr jüngstes EP The Valley of Vision 2023 und hat ein Live-Album Union Chapel (London, England) für März angekündigt. »n»nAls Sohn eines Schlagzeugers begann Very als Teenager in Pensacola, Florida, zu spielen, früh beeinflusst von Dave Grohl und dem Katalog von Nirvana. In einem Podcast-Interview 2022 reflektierte er: „Ich war nicht einer von diesen Jungs, die mit sechs angefangen haben zu spielen, mit sofortigen Lektionen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich meine Identität gefunden habe. Ich wusste sofort, dass das etwas ist, das ich lange machen würde.“ Sein erstes Konzert mit der Band war in London während der UK-Tour zu Simple Math, wo er später sagte: „Ich habe mich währenddessen übergeben... das ist es, was ich immer tun wollte, und das sind Jungs, die ich lange kenne. Es ist das Beste.“ »n»nNeben Manchester Orchestra arbeitete Very als Session-Musiker, Produzent und Mitbegründer des Georgia-Produktionsunternehmens Super Canoe. Bandkollegen Andy Hull, Robert McDowell und Andy Price beschrieben ihn als „sofort sympathisch“ mit „einem unbestreitbaren Licht, das nur von seiner Hingabe und Liebe zum Handwerk übertroffen wurde.“ Die vollständige Erklärung betonte seine Familienliebe: „Das Einzige, das Tim mehr liebte als Musik zu machen, war, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Man würde keinen fröhlicheren Papa finden.“ Es wurden keine weiteren Details zum Datum oder den Umständen seines Todes gegeben.