John Hammond, Grammy-prämierter Blues-Sänger und Gitarrist, bekannt dafür, Delta Blues über sechs Jahrzehnte zu ehren, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Sein Tod durch Herzstillstand wurde vom langjährigen Kollaborateur Paul James bestätigt. Hammonds Karriere umfasste über 30 Alben und die Aufnahme in die Blues Hall of Fame.
John Hammond, auch bekannt als John P. Hammond oder John Hammond Jr., verstarb am Samstag, den 28. Februar, im Alter von 83 Jahren. Sein Tod wird auf Herzstillstand zurückgeführt, so Billboard Canada. Der Musiker Paul James, ein langjähriger Kollaborateur, bestätigte die Nachricht, nachdem er von Hammonds Frau Marla informiert worden war. James teilte einen herzlichen Tribut: „Die Blues-Welt hat einen Riesen verloren. Ich habe meinen besten Freund verloren“, sagte er. „Ich habe gerade die Fotos durchgesehen, die wir über die Jahre geteilt haben – vom Horseshoe Tavern bis zum Albert’s Hall in Toronto, von London bis Montreal, nach Edmonton und Ottawa – und jedes Bild erzählt eine Geschichte von toller Musik, tollen Leuten und unvergesslichen Nächten. Er war eine solche Inspiration für mich, ich werde ihn furchtbar vermissen.“ Als Sohn des Pionierproduzenten und Talentsuchers John Henry Hammond Jr. geboren, begann der jüngere Hammond in der Highschool Gitarre zu spielen. Er brach nach einem Jahr das Antioch College in Ohio ab, um sich professionell der Musik zu widmen. 1963 unterschrieb er bei Vanguard Records und veröffentlichte ein gleichnamiges Debütalbum mit Songs von Blues-Legenden wie Muddy Waters, Lightnin’ Hopkins und Robert Johnson sowie Covern wie Chuck Berrys „Maybellene“. Über seine sechzigjährige Karriere veröffentlichte Hammond mehr als 30 Alben. Er gewann 1985 einen Grammy für seine Performance auf der Kompilation Blues Explosion, aufgenommen beim Montreux Jazz Festival 1982. Weitere Grammy-Nominierungen folgten für Alben wie Rough & Tough (2009, nominiert für Bestes Traditionelles Blues-Album), You Can’t Judge a Book by the Cover (1993), Trouble No More (1994), Found True Love (1996), Long As I Have You (1998) und In Your Arms Again (1995). 2011 wurde Hammond in die Blues Hall of Fame der Blues Foundation aufgenommen. George Thorogood von den Destroyers Tribut: „Mehr als 50 Jahre lang war John Hammond Jr. ein Idol, ein professionelles Vorbild und vor allem ein Freund“, schrieb Thorogood. „Während wir um seinen Verlust trauern, feiern wir, was der Mann und seine Musik für uns und so viele andere bedeutet haben.“