Bob Power, ein veteraner Musikingenieur und Produzent, bekannt für seine Arbeit an klassischen Hip-Hop- und R&B-Alben, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Die wegweisende Figur verstarb am 1. März, woraufhin Tributes von Branchenkollegen wie DJ Premier und Questlove einströmen. Die Todesursache wurde nicht bekanntgegeben.
Bob Power, ein gefeierter Musikingenieur und Plattenproduzent, verstarb am 1. März 2026 im Alter von 74 Jahren. Seinen Tod kündigte DJ Premier in den sozialen Medien an, wo der Produzent Powers Beiträge zu Meilensteinalben rühmte. „R.I.P. to one of the iLLest Engineers of all time…Mr. BOB POWER“, schrieb DJ Premier am 2. März. „Thank you for your various pointers in recording from D’Angelo to ATCQ’S Low End Theory, Erykah Badu’s Baduizm, and so on!“ Questlove teilte ebenfalls einen herzlichen Tribut auf Instagram und beschrieb Power als fesselnden und enthusiastischen Klanghandwerker. „You could NOT encounter a more engaging, enthusiastic, laser-focused craftsman of sound and Sonic’s (engineer/mixing/production)“, begann Questlove. Er erinnerte sich, wie Power geduldig seine Fragen zu Aufnahmetechniken beantwortet habe, und nannte ihn „our training wheels for how to present music“. Der Post endete: „I’m so devastated by his passing. Thank you for changing all of our lives, Bob.“ Powers Karriere erstreckte sich über Jahrzehnte und begann, nachdem er Abschlüsse in Musiktheorie und Jazz gemacht hatte. Mitte der 1980er-Jahre begann er als Ingenieur in New Yorks Calliope Studios und arbeitete am Album On Fire von Stetsasonic. Er wurde zu einer Schlüsselfigur des Native Tongues-Kollektivs, insbesondere als Ingenieur für A Tribe Called Qests The Low End Theory. Power revolutionierte das Mischen von samplebasierten Arrangements mit tiefem Bass und kooperierte mit Künstlern einschließlich Erykah Badu bei Baduizm, D’Angelo bei Brown Sugar, Me’Shell Ndegéocello, The Roots, Tony! Toni! Toné!, Common und De La Soul. Neben der Musik komponierte Power für Werbekunden wie Coca-Cola, Mercedes und AT&T sowie für das Fernsehen, einschließlich des Intros für die Emmy-prämierte PBS-Serie Over Easy und Disneys The Scheme of Things. Seine Arbeit brachte über 40 Chart-Hits, mehr als 20 Gold- oder Platin-Auszeichnungen und zwei Grammy-Nominierungen. Powers Beiträge sind im Grammy Hall of Fame sowie im U.S. National Recording Registry anerkannt. Zum Zeitpunkt seines Todes war er Associate Arts Professor am Clive Davis Institute of Recorded Music der NYU.