Die Plagiatskontroverse um Bungies kommenden Extraction Shooter Marathon ist beigelegt. Die Künstlerin Antireal gab am 2. Dezember 2025 bekannt, dass die Angelegenheit mit Bungie und Sony Interactive Entertainment zu ihrer Zufriedenheit gelöst wurde. Es wurden keine Details zur Lösung mitgeteilt.
Hintergrund der Kontroverse
Anfang 2025 wurde Bungie beschuldigt, Kunstwerke der unabhängigen Künstlerin Antireal ohne ihre Zustimmung in Marathon zu verwenden, einem kommenden hero-basierten Extraction Shooter. Das Studio untersuchte die Vorwürfe und bestätigte, dass ein ehemaliger Bungie-Künstler die gestohlenen Stücke in ein Texturblatt aufgenommen hatte, das im Spiel verwendet wurde. Bungie entschuldigte sich und führte den Vorfall auf ein Versehen des Ex-Mitarbeiters zurück, und versprach, alle Assets zu überprüfen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Bekanntgabe der Lösung
Am 2. Dezember 2025 postete Antireal auf X (ehemals Twitter): „Das Marathon-Kunstproblem wurde mit Bungie und Sony Interactive Entertainment zu meiner Zufriedenheit gelöst.“ Diese Aktualisierung kam nach Monaten des Schweigens nach dem anfänglichen Skandal im Mai 2025, als Marathon-Art-Director Joseph Cross sich in einem Livestream persönlich entschuldigte und sagte: „Es gibt absolut keine Entschuldigung für dieses Versehen.“
Kontext der Spieleentwicklung
Die Kontroverse verstärkte die Herausforderungen für Marathon, das Bungie im Juni 2025 unbefristet verschob, vom ursprünglichen Release-Termin am 23. September. Jüngste private Tests wurden durchgeführt, aber kein neues Launch-Fenster festgelegt, obwohl Sony-Vorstände ein Release vor April 2026 andeuteten. Sony's Hermen Hulst betonte das Ziel des Spiels als „sehr kühnes, sehr innovatives und tief engaginges Title“, mit laufenden Iterationen, um Live-Service-Erfolg zu sichern und aus dem Scheitern von Concord zu lernen.
Frühe Previews hoben die Ästhetik von Marathon als Stärke hervor, obwohl die allgemeine Rezeption unter Bungie-Fans und Genre-Fans gemischt ist.