Marshall University empfängt Übersetzerin Megan McDowell

Marshall University wird am 5. März eine Diskussion mit der renommierten Literaturübersetzerin Megan McDowell abhalten. Die Veranstaltung mit dem Titel „At the Limits of Language: Creativity in Translational Problems“ findet um 19 Uhr im Atrium der Drinko Library statt. Sie ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Marshall University in Huntington, West Virginia, hat ein bevorstehendes Event mit Megan McDowell, einer prominenten Übersetzerin lateinamerikanischer Literatur, angekündigt. Die Diskussion, geplant für 19 Uhr am Donnerstag, den 5. März, im Atrium der Drinko Library im dritten Stock der Bibliothek, beleuchtet Kreativität bei der Bewältigung Übersetzungsherausforderungen. McDowell, ursprünglich aus Richmond, Kentucky, und jetzt in Santiago, Chile, ansässig, hat Werke zeitgenössischer lateinamerikanischer Autoren wie Samanta Schweblin, Mariana Enriquez und Alejandro Zambra übersetzt. Ihre Beiträge zur englischsprachigen Literatur umfassen preisgekrönte Übersetzungen, die den National Book Award for Translated Literature, den English PEN Award, den Premio Valle-Inclán und zwei O. Henry Prizes erhalten haben. Sie wurde viermal für den International Booker Prize und einmal für den Kirkus Prize nominiert. Zudem sind ihre Übersetzungen Kurzgeschichten in Publikationen wie The New Yorker, The Paris Review, The New York Times Magazine, Tin House, McSweeney’s und Granta erschienen. 2020 erhielt McDowell einen Award in Literature von der American Academy of Arts and Letters. Daniel O’Malley, Associate Professor für Englisch und Co-Direktor des Herd Humanities-Programms, lobte McDowell in einer Universitätsmitteilung: „Megan ist eine der angesehensten Übersetzerinnen lateinamerikanischer Literatur, die heute tätig ist. Sie hat so viele gefeierte, innovative und spannende zeitgenössische Stimmen ins Englische übertragen. Für mich persönlich wirkt ihr Name auf einem Buch wie eine Empfehlung oder ein Gütesiegel – wenn Megan diesen Autor überzeugend findet, dann ist er definitiv lesenswert.“ O’Malley betonte ferner den Wert des Events: „Es kann manchmal einschüchternd sein, in der Literaturwelt jenseits der eigenen Muttersprache zu navigieren, daher wird es sicherlich aufschlussreich sein, Megan darüber sprechen zu hören. Für unsere Studierenden ist dies eine tolle Gelegenheit, von jemandem zu hören, der nicht nur international gefeierte Übersetzerin ist, sondern auch aus den Appalachen stammt. Sie hat die Erfahrung, Studierenden – oder jedem – zu zeigen, wie man ein Leben um die Leidenschaft für Sprache und Literatur aufbauen kann.“ Die Präsentation wird von Herd Humanities, The John Deaver Drinko Academy, Marshall Libraries und The Honors College an der Marshall University gesponsert.

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