Mauricio Macri trat bei einer Veranstaltung im Parque Norte in Buenos Aires erneut vor die PRO-Führung und unterstützte die Regierung von Javier Milei, während er seine Partei als "nächsten Schritt" in Richtung 2027 positionierte. Er rief dazu auf, die Partei wieder aufzubauen und eigene Kandidaten aufzustellen, ohne die Regierung zu boykottieren. An der Versammlung nahmen Tausende von Parteiführern mit gelben Luftballons und Musik teil.
Die PRO veranstaltete eine Neuauflage im Salón Ombú des Golden Center im Parque Norte, mit einem klassischen Aufbau: gelbe Luftballons, Musik und eine starke territoriale Präsenz. Zu den Teilnehmern gehörten Gouverneure, Bürgermeister und Abgeordnete wie Jorge Macri, Rogelio Frigerio, Ignacio Torres, Cristian Ritondo, Fernando de Andreis, Soledad Martínez, Guillermo Montenegro, Martín Yeza und Silvia Lospennato, so dass nach Schätzungen der Partei mehr als 3.000 Personen anwesend waren. Nicht anwesend war Diego Santilli, Innenminister der Regierung Milei, um Spannungen zwischen den Parteien zu vermeiden. Macri gab den Ton an: "Die PRO ist nicht hier, um die Richtung in Frage zu stellen, sie ist hier, um sie zu vollenden". Er lobte Mileis Haushaltssaldo als Ausgangspunkt, drängte aber auf eine zweite Phase "vom Haushaltssaldo zu Investitionen", die sich auf Wachstum und Arbeitsplätze konzentrieren. Wir sind der nächste Schritt", erklärte er und positionierte PRO als wichtigen Akteur ohne Verwässerung. Wir unterstützen, ohne in der Regierung zu sein und ohne eine Gegenleistung zu verlangen", sagte er und warnte: "Wer schweigt, wenn er sprechen sollte, schwächt den Wandel". María Eugenia Vidal witzelte: "Um tot zu sein, sind wir ziemlich viel" und rief dazu auf, sich auf den Wettbewerb im Jahr 2027 vorzubereiten. Die führenden Politiker unterstützten den wirtschaftlichen Kurs, wiesen jedoch auf Differenzen in Bezug auf die Medien, Spannungen in der Justiz, den Stillstand bei öffentlichen Arbeiten und die sozialen Auswirkungen der Anpassung hin. PRO plant ähnliche Veranstaltungen in den Provinzen, um die Partei wieder aufzubauen und eigene Kandidaten für 2027 aufzustellen, ohne jedoch Allianzen oder Kandidaturen zu definieren, wobei der Schwerpunkt auf der Stadt Buenos Aires liegt, wo La Libertad Avanza Manuel Adorni vorantreibt.