Präsident Javier Milei hat bestätigt, dass er am kommenden Mittwoch gemeinsam mit seinem Kabinettschef Manuel Adorni den Kongress für dessen Rechenschaftsbericht besuchen wird. Zudem kündigte er an, im Jahr 2027 eine Wiederwahl anzustreben, sofern er das Gefühl habe, gute Arbeit geleistet zu haben. Diese Äußerungen fielen in eine Zeit wichtiger Treffen und für die Regierung günstiger gerichtlicher Entwicklungen.
Präsident Javier Milei bestätigte am Donnerstag, den 23. April, dass er Kabinettschef Manuel Adorni bei dessen Rede in der Abgeordnetenkammer am Mittwoch, den 29. April, begleiten werde. "Ich gehe hin, ohne jeden Zweifel. Ich werde bei Manuels Präsentation anwesend sein, um meinem Kabinettschef zuzuhören", erklärte Milei in einem Interview mit Neura. Bezüglich potenzieller Fragen der Opposition zu laufenden Rechtsverfahren gegen ihn sagte er: "Die Justiz arbeitet ruhig und alle Schritte werden eingehalten. Wir sind sehr gelassen." In demselben Interview bekräftigte Milei seine Absicht, 2027 für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. "Ich werde kandidieren. Ich werde mich um eine weitere Amtszeit bewerben, wenn ich das Gefühl habe, die Dinge gut gemacht zu haben. Dann werden die Menschen entscheiden", erklärte er. Am selben Tag traf sich Milei in der Casa Rosada mit dem Unternehmer Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Palantir-Aktionär. Er beschrieb das Treffen als "wunderbar" und berichtete von Diskussionen über Anarchokapitalismus, die Aufrechterhaltung seines Regierungsmodells, die Vermögenssteuer – die er als "Ausdruck von Neid" und "Bestrafung für Erfolg" bezeichnete – sowie Chancen in der Agrarwirtschaft. Unterdessen hob die VIII. Kammer des Nationalen Berufungsgerichts für Arbeitsrecht die Aussetzung der Arbeitsmarktreform auf, eine Entscheidung, die Milei auf X feierte: "Sie werden das Wachstum, das auf das Land zukommt, nicht aufhalten können." Die Regierung veröffentlichte zudem das Dekret 269/2026, durch das das Büro des Kabinettschefs umstrukturiert wurde, indem Bereiche wie Kommunikation und Cybersicherheit integriert wurden, ohne neue Stellen zu schaffen.