Metroid Prime 4: Beyond erscheint inmitten narrativer Debatten

Metroid Prime 4: Beyond ist in den Läden angekommen und führt Samus Aran als Anführerin eines Galactic-Federation-Trupps auf einer Alien-Welt ein. Während die Begleiter des Spiels für ihre stereotypen Designs gemischte Reaktionen hervorrufen, heben Kritiker Samus' anhaltendes Schweigen als zentrales narratives Problem hervor. Der Titel greift das Isolationsthema der Serie auf, integriert jedoch erstmals Teamdynamiken in die Prime-Unterserie.

Veröffentlichungsübersicht

Metroid Prime 4: Beyond, entwickelt von Retro Studios und veröffentlicht von Nintendo, ist am 2. Dezember 2025 offiziell erschienen. Das Spiel lässt Spieler die Kopfgeldjägerin Samus Aran steuern, die auf einem fernen Planeten strandet und ein Team aus Galactic-Federation-Marines zusammenstellt, um Bedrohungen zu bekämpfen. Dies stellt einen Bruch mit der traditionellen solitäreren Erkundung der Serie dar und betont squadbasierte Missionen in dungeon-ähnlichen Levels.

Begleitercharaktere

Die Nebenfiguren umfassen fünf Marines, die jeweils vertraute Archetypen verkörpern. Myles, der brillen tragende Ingenieur, agiert als Basisoperator und liefert Funkhinweise, Fortschrittsanleitungen sowie Ausrüstungs-Upgrades mit Ressourcen, die Samus sammelt. Andere Mitglieder sind ein narbenübersäter Scharfschütze, ein griesgrämiger schwarzer Kommandant, eine aufgeregte junge weibliche Rekrutin, die Samus verehrt, und ein Roboterbegleiter. Diese Charaktere werden als Karikaturen beschrieben, die für schnelle Vertrautheit sorgen, angesichts des insgesamt begrenzten Dialogs im Spiel. Während einige Vorschauen anfängliche Nervosität mit Myles bemängelten, zeigt das vollständige Erlebnis sie als harmlos und potenziell liebenswert für Fans, was Faninhalte wie Kunst und Fiktion inspirieren könnte.

Narrative Kritik

Ein zentraler Diskussionspunkt ist Samus' Schweigen, das im Kontrast zu der Geschwätzigkeit ihres Teams steht. Im Gegensatz zu früheren Teilen wie Metroid: Other M (wo sie ausführlich spricht, wenn auch kontrovers), Zero Mission, Fusion und Dread (mit Logs, Monologen oder gesprochene Zeilen), sagt Samus hier kein Wort. Interaktionen wirken einseitig, mit Marines, die sie ansprechen, als ob sie conversieren, was zu peinlichen Momenten wie stummen Gesten als Reaktion auf Fragen oder Bedrohungen führt. Der Autor argumentiert, dass dies die Geschichte von Teamaufbau und Führung untergräbt und Samus kalt oder robotisch erscheinen lässt, insbesondere ohne Anerkennung ihrer stillen Natur. Vergleiche mit Halo's Master Chief deuten darauf hin, dass sparsamer Dialog sie vermenschlichen könnte, während Stoizismus erhalten bleibt. Letztlich schlägt der Beitrag vor, entweder die Begleiter zu entfernen oder Samus minimale Sprechrollen zu geben, um der Erzählung besser zu dienen und eine erzwungene Atmosphäre in Gruppenszenen zu vermeiden.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen