Vusi Shongwe sagte am Dienstag vor der Untersuchungskommission Madlanga aus, dass er während eines Treffens, das einen Videoanruf mit dem Beamten des Kriminalgeheimdienstes Feroz Khan beinhaltete, ein Barangebot über 10 Millionen Rand erhalten habe.
Shongwe, ein Parlamentsabgeordneter der MK-Partei, erklärte, das Treffen habe in Durban stattgefunden, nachdem er im Parlament Bedenken hinsichtlich Khan geäußert hatte. Er sagte aus, der Tabakunternehmer Yusuf Kajee habe einen Videoanruf mit Khan arrangiert, der gefragt habe, was Shongwe ihm angetan habe, und ein Treffen in Sandton vorgeschlagen habe. Kajee habe Shongwe daraufhin laut der Aussage mitgeteilt, dass die Gruppe einen Sicherheitsauftrag im Wert von 2 Millionen Rand pro Monat oder 10 Millionen Rand in bar anbieten könne. Shongwe gab an, die Angebote abgelehnt und später den Vorsitzenden der MK-Partei, Jacob Zuma, informiert zu haben, welcher sich darüber überrascht gezeigt habe, dass das Treffen nicht als Gelegenheit dargestellt wurde, die Arbeit der Partei zu loben. Khan sollte am Mittwoch vor der Kommission erscheinen, befindet sich jedoch weiterhin im Krankenhaus, nachdem er am Sonntagabend angeschossen wurde. Shongwe beschrieb zudem, während des Treffens Sicherheitspersonal in der Nähe seines Fahrzeugs gesehen zu haben und sein Telefon aus Sorge vor Hackerangriffen zurückgelassen zu haben.