Ein Kind im Vorschulalter wurde im Februar bei einem Wohnungsbrand auf Hisingen in Göteborg tot aufgefunden. Die Mutter war zunächst wegen Mordverdachts festgenommen, kurz darauf jedoch wieder freigelassen worden. Sie wurde nun erneut in Untersuchungshaft genommen, diesmal wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Freiheitsberaubung.
Der Vorfall ereignete sich am 7. Februar auf Hisingen in Göteborg. Ein Kind im Vorschulalter wurde bei einem Wohnungsbrand tot aufgefunden, woraufhin die Polizei eine Mordermittlung einleitete. Quellen zufolge vermutete die Polizei umgehend, dass das Kind bereits vor dem Brand verstorben war. Die Mutter, eine Frau in den 30ern, wurde wegen Mordverdachts und schwerer Brandstiftung inhaftiert, jedoch nach wenigen Tagen in Untersuchungshaft wieder freigelassen. Zwei Wochen später wurde sie erneut festgenommen; sie steht nun im dringenden Verdacht der fahrlässigen Tötung und der Freiheitsberaubung. Letzterer Vorwurf bezieht sich auf den Zeitraum von August 2024 bis zum Brand am 7. Februar, also einen Zeitraum von fast einem halben Jahr. Staatsanwalt Thomas Engman leitet die Voruntersuchung, lehnt es aber derzeit ab, eine Stellungnahme abzugeben. Blumen und Kerzen liegen noch immer auf dem Asphalt vor dem Eingang der Familie; ein Fenster über der Tür ist mit Holzplatten vernagelt. Nachbarn beschreiben das Gebäude als ruhig und als Zuhause vieler älterer Bewohner. Keiner der Befragten kannte die Mutter oder das Kind gut, da sie sehr zurückgezogen lebten. Ein Nachbar erinnert sich an den Rauch und den Schrecken: „Ich sah schwarzen Rauch vor dem Fenster. Als wir dann die letzte Treppe herunterkamen, sah ich das kleine Kind, das dort wie eine kleine Puppe lag. Ich konnte mehrere Tage nicht schlafen, weil ich das Kind immer wieder vor mir sah. Es ist schrecklich.“