Der ehemalige Generalstaatsanwalt Justin Muturi hat die IEBC dazu aufgerufen, die Einführung ihres Wahlbetriebsplans auszusetzen, da es an einer angemessenen Konsultation der Öffentlichkeit fehle.
In einer am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Erklärung sagte Muturi, der Plan sei ohne ausreichende Rücksprache mit den Bürgern entwickelt worden. Er forderte die IEBC auf, vor den Wahlen 2027 einen Konsultationsprozess unter Einbeziehung politischer Parteien, zivilgesellschaftlicher Gruppen und anderer Interessenvertreter einzuleiten.
Muturi schrieb: „Heute fordern wir die IEBC auf, die Einführung des Wahlbetriebsplans zu stoppen und einen echten, inklusiven und transparenten Konsultationsprozess mit den Interessenvertretern einzuleiten.“ Er betonte, dass die Kosten für Konsultationen deutlich niedriger seien als die Folgen umstrittener Wahlen.
Er forderte zudem eine unabhängige Prüfung der integrierten Datenbank für Bevölkerungsregistrierung und mehr Transparenz beim Einsatz von Wahltechnologie.