Eine Studie eines norwegischen Forschers unter Verwendung steuerlicher Daten widerspricht der Vorstellung, dass die Überbesteuerung großer Vermögen nur zu einem bescheidenen steuerlichen Exil führen würde. Diese Forschung hebt schwere Auswirkungen auf die Steuerbasis hervor. Sie fällt inmitten von Debatten über die Zucman-Steuer, die kürzlich abgelehnt wurde.
Die Zucman-Steuer, die in den letzten Monaten hitzige Diskussionen ausgelöst hat, schlägt eine Abgabe von 2 % auf Vermögen über 100 Millionen Euro vor, einschließlich beruflicher Vermögenswerte, mit einem geschätzten jährlichen Ertrag von 20 Milliarden Euro. Entwickelt vom Ökonomen Gabriel Zucman, zielt sie darauf ab, sicherzustellen, dass die Wohlhabendsten proportional so viel oder mehr beitragen wie andere Haushalte, während sie die Vermögenskonzentration verringert und den sozialen Zusammenhalt stärkt.
Ihre Befürworter bagatellisieren die Ängste vor steuerlichem Exil und behaupten, dass die Folgen für die Steuerbasis und die Wirtschaft gering wären. Eine kürzliche Studie eines norwegischen Forschers, basierend auf steuerlichen Daten, widerspricht jedoch der weit verbreiteten Behauptung, dass die Überbesteuerung sehr hoher Vermögen nur einen 'bescheidenen' Effekt auf das steuerliche Exil hätte.
Diese norwegische Forschung illustriert die potenziell tödlichen Auswirkungen einer solchen Politik und zeigt signifikante Effekte auf die Vermögensmobilität. Die Zucman-Steuer wurde bei der Überprüfung des Haushaltsentwurfs für 2026 abgelehnt, könnte aber in Zukunft wieder debattiert werden. Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert, bemerkt die Analyse und bezieht sich auf dieses Vorschlag, das trotz seiner edlen Ziele das Risiko einer massiven Kapitalflucht birgt.