Mehrere Beamte haben nach der Verbreitung ihrer Namen in sozialen Medien eine Verwicklung in den mutmaßlichen Korruptionsfall um das Programm für kostenlose nahrhafte Mahlzeiten der Nationalen Ernährungsagentur bestritten.
Elza Syarief, die Anwältin des ehemaligen stellvertretenden BGN-Leiters Sony Sonjaya, erklärte, dass die von ihrem Mandanten genannten Namen weiterhin im Untersuchungsbericht aufgeführt und vertraulich seien. Sie sagte, die Informationen könnten noch nicht veröffentlicht werden, da sich die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium befänden. Der stellvertretende KPK-Vorsitzende Fitroh Rohcahyanto bestritt, Sony Sonjaya persönlich zu kennen, und bekräftigte, dass er nicht in den Fall verwickelt sei. KPK-Sprecher Budi Prasetyo merkte zudem an, dass die mit Fitroh in Verbindung gebrachte Stiftung bereits vor dem MBG-Programm gegründet wurde und er daraus keine materiellen Vorteile gezogen habe. Die Bezirksstaatsanwältin von Purwakarta, Apsari Dewi, bestritt, dass ihr Name auf der viralen Liste stehe, und bestätigte, dass sie weder eine Küche besitze noch eine Verbindung zu MBG-Anbietern habe. Unterdessen bezeichnete die Hanura-Partei durch Akhmad Muqowam die Anschuldigungen, eine Parteistiftung verwalte MBG-Küchen, als Falschmeldung.