Am Mittwoch erreichte eine Lieferung mit mehr als 32.000 Dosen gegen Influenza, Hepatitis A und Tetanus die Region Coquimbo. Die Gesundheitsbehörden begannen mit der Verabreichung an Risikogruppen, die von den Regenfällen betroffen sind, während die Grippeimpfung ab Donnerstag landesweit für die gesamte Bevölkerung ausgeweitet wurde.
Das Gesundheitsministerium (MINSAL) meldete den Eingang der Lieferung in Coquimbo, einem der Gebiete, die von den Niederschlägen des Frontalsystems am stärksten betroffen sind. Die Unterstaatssekretärin für öffentliche Gesundheit, Alejandra Pizarro, überwachte die Verteilung und erklärte, dass die Impfdosen an Personen verabreicht werden, die Abwässern und Entwässerungssystemen ausgesetzt sind, sowie an Rettungskräfte und Einsatzteams.
Die Impfstellen wurden auf Notdienste und Notunterkünfte ausgeweitet. Der Direktor des Gesundheitsdienstes von Coquimbo, Ernesto Jorquera, bestätigte, dass das Notfallnetz ohne Unterbrechungen arbeitet und dass die medizinischen Primärversorgungszentren und Krankenhäuser ihren normalen Betrieb aufrechterhalten.
Bis zum 22. Juli wurden landesweit 7,7 Millionen Menschen geimpft, was einem Fortschritt von 78 Prozent entspricht. Die Impfabdeckung bei den über 60-Jährigen sowie bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren liegt jedoch nur bei 62 beziehungsweise 63 Prozent. Dies erfolgt im Einklang mit den Anweisungen des MINSAL, Impfungen gegen Hepatitis A und Tetanus in den von den Regenfällen betroffenen Regionen, darunter Coquimbo, Atacama und die Metropolregion, zu priorisieren.