Verteidigungsminister Fernando Barros erklärte, dass die Phase der Lebensgefahr in der Region Atacama nach dem Frontalsystem überwunden ist. Über tausend Einsatzkräfte sind weiterhin in dem Gebiet tätig, und die Evakuierung von 23 isolierten Arbeitern in Pascua Lama wurde abgeschlossen.
Während eines Besuchs in Vallenar und Alto del Carmen am Samstag, dem 25. Juli, stellte Barros fest, dass die betroffenen Personen identifiziert wurden und nur noch geringfügige Probleme bei der Erreichbarkeit bestehen. Mehr als tausend Angehörige der Streitkräfte bleiben in Atacama und Coquimbo für Räumungs- und Wiederherstellungsarbeiten im Einsatz. Biminister Daniel Mas Valdés bestätigte, dass die verbleibenden 23 Arbeiter im Lager von Barrick Chile erfolgreich evakuiert wurden und wohlauf sind. Die Operation, die am Freitag mit 16 Rettungen begann, wurde am Samstag dank des verbesserten Wetters abgeschlossen. Parallel dazu berichtete Unterstaatssekretär Nicolás Balmaceda, dass die Trinkwasserversorgung in La Serena und Coquimbo zu 75 Prozent wiederhergestellt sei, mit dem Ziel, noch am selben Tag 100 Prozent zu erreichen. Die Kriminalpolizei fand zudem drei Hirten in Quebrada Conay, die sich jedoch entschieden hatten, vor Ort zu bleiben, um sich um ihre Tiere zu kümmern.