Das Frontalsystem, das das Land getroffen hat, forderte 13 Todesopfer und ließ die materiellen Schäden laut einer Untersuchung von Colliers auf über 725 Millionen US-Dollar ansteigen. Die Regionen Coquimbo und Atacama verzeichnen die schwersten Auswirkungen, mit Tausenden isolierten Menschen und anhaltenden Risiken durch Erdfälle.
Der Sturm, der in den vergangenen Tagen mehrere Regionen des Landes heimsuchte, verursachte laut einer Aktualisierung des Beratungsunternehmens Colliers geschätzte Schäden von mehr als 725 Millionen US-Dollar an Infrastruktur, Wohnraum und produktiven Sektoren. Die Summe setzt sich aus über 400 Millionen US-Dollar für öffentliche Infrastruktur, Konnektivität und Netzwerke, etwa 200 Millionen US-Dollar für Wohnraum und circa 75 Millionen US-Dollar im Agrarsektor zusammen.
Der Nationale Dienst für Katastrophenprävention und -reaktion (SENAPRED) meldete 13 Tote, 3.664 Vertriebene, 1.405 untergebrachte Personen und 58.548 isolierte Einwohner, hauptsächlich im Norden und Zentrum des Territoriums. Coquimbo und Atacama sind am stärksten betroffen, mit zahlreichen Straßensperrungen und beschädigten Häusern.
Experten warnen, dass gesättigte Böden auch ohne neuen Regen in den kommenden Wochen das Risiko von Erdrutschen und Erdfällen erhöhen. Mindestens 14 Menschen wurden durch diese Erdfälle verletzt. Landwirtschaftsminister Jaime Campos erklärte, dass es keine strukturellen Schäden in der Branche gebe und die Regenfälle die Bewässerung für mindestens zwei Saisons sicherten.