Ein Erdbeben der Stärke 6,9 ereignete sich am Montag, den 25. Mai, um 17:52 Uhr mit seinem Epizentrum 20 Kilometer nordöstlich von Calama. Das Beben war in vier nördlichen Regionen zu spüren und führte zu Stromausfällen sowie Betriebsunterbrechungen im Bergbau.
Das Nationale Seismologische Zentrum gab die Tiefe des Hypozentrums mit 114 Kilometern an. Das Beben erreichte auf der Mercalli-Skala die Intensität VI in Gemeinden wie Antofagasta, Tocopilla, Mejillones und Sierra Gorda.
Die Behörde Senapred meldete, dass in Calama mehr als 27.000 Kunden ohne Strom waren. Unterbrechungen der Wasserversorgung betrafen zudem zwischen 3.000 und 4.000 Nutzer.
Bergbauunternehmen aktivierten Sicherheitsprotokolle und stellten die Arbeit nach Steinschlägen vorübergehend ein. Ricardo Munizaga, Regionaldirektor von Senapred in Antofagasta, bestätigte, dass es keine Verletzten oder größeren Notfälle gab.
Es wurden mindestens fünf Nachbeben mit einer Stärke von unter 4,3 registriert. Das SHOA schloss die Gefahr eines Tsunamis aus.