Ein Erdbeben der Stärke 6,9 in Chile war am Montagabend (25.) auch für Bewohner in São Paulo und der Metropolregion São Paulo zu spüren. Das Beben ereignete sich um 18:52 Uhr brasilianischer Zeit in einer Tiefe von 101,3 km.
Das Seismologische Zentrum der USP und das brasilianische seismografische Netzwerk registrierten das Beben im Norden Chiles. Bewohner in den Stadtteilen Lapa, Pompeia und Perdizes meldeten Erschütterungen, die auch in Osasco, Santos, Mogi das Cruzes und Campinas wahrgenommen wurden.
Das brasilianische seismografische Netzwerk erklärte, dass Beben in den Anden in São Paulo spürbar sein können, da die Stadt auf einem Sedimentbecken liegt, das seismische Wellen verstärkt. In der Mitteilung wurde ergänzt, dass strukturelle Schäden unwahrscheinlich seien.
Bewohner teilten ihre Erfahrungen in den sozialen Medien. Ein Bewohner von Pompeia schrieb: "Ich habe gerade für einige Sekunden ein Zittern auf meinem Balkon gespürt und dachte erst, mir sei schwindelig, aber alle Pflanzen haben gewackelt." Der Zivilschutz von São Paulo teilte mit, er stehe in Kontakt mit dem Seismologischen Zentrum der USP.