Erdbeben in Pacitan stoppt Zugverkehr in Semarang kurzzeitig

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 traf Pacitan in Ost-Java früh am 6. Februar 2026 und führte zu einem vorübergehenden Stopp von 14 Zugverbindungen im Raum Semarang aus Sicherheitsgründen. Der Zugverkehr in Daop 4 Semarang nahm nach gründlichen Inspektionen wieder normal seinen Betrieb auf. Währenddessen meldeten mehrere Häuser in Pacitan leichte Schäden ohne Verletzte.

Das Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum bei 8,89° S und 111,18° O, etwa 89 Kilometer südöstlich von Pacitan, ereignete sich um etwa 01:09 WIB oder 01:10 WIB am Freitag, den 6. Februar 2026, in 10 Kilometern Tiefe. Das Beben barg kein Tsunami-Risiko, doch die Erschütterungen reichten bis Zentraljava, einschließlich der Schienenwege. In Pacitan berichtete das regionale Katastrophenschutzamt (BPBD) von ersten Schäden an zwei Gebäuden, darunter teilweisen Einstürzen von Häusern im Kebon-Viertel, Ploso-Ward, Pacitan-Distrikt; Kembang-Dorf; und Kedungbendo-Dorf, Arjosari-Distrikt. „Wir befinden uns derzeit in der Phase der Überwachung und Datensammlung. Erste Informationen bestätigen Berichte über Gebäudeschäden“, sagte Erwin Andriatmoko, Leiter der BPBD-Operationen in Pacitan. Es wurden keine Todesopfer oder Verletzten gemeldet, und die Behörden forderten die Bewohner auf, ruhig zu bleiben und auf Nachbeben achtzugeben. Währenddessen setzte PT Kereta Api Indonesia (KAI) Daop 4 Semarang das Verfahren für den Aussergewöhnlichen Halt (BLB) für 14 Zugverbindungen ein, bestehend aus 10 Personenzügen und vier Güterzügen. Der Halt folgte auf Erschütterungen, die von Fahrern gespürt wurden, gefolgt von Inspektionen von Gleisen, Brücken und SignalSystemen, die etwa eine Stunde dauerten. Der Betrieb wurde um 02:16 WIB normal wieder aufgenommen. „Jedes potenzielle Risiko muss vor Wiederaufnahme des Zugverkehrs als sicher eingestuft werden“, erklärte Luqman Arif, Pressesprecher von KAI Daop 4 Semarang. KAI entschuldigte sich für die Verspätungen und betonte ihr Engagement für Sicherheit. Die Meteorologische, Klimatologische und Geophysikalische Agentur (BMKG) warnte vor möglichen Nachbeben.

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