French parliament voting on social media ban for minors, with deputies and Emmanuel Macron present.
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Parlament verabschiedet Verbot von sozialen Medien für unter 15-Jährige

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Das Parlament hat am Dienstag den Gesetzentwurf zum Verbot des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Minderjährige unter 15 Jahren endgültig verabschiedet. Diese Maßnahme, ein Novum in Europa, wurde von Emmanuel Macron als bedeutender Fortschritt begrüßt.

Der Senat stimmte am Nachmittag mit 243 zu 2 Stimmen für den Text, gefolgt von der Nationalversammlung im Laufe des Tages. Das Gesetz untersagt den Zugang zu sozialen Netzwerken für unter 15-Jährige, nimmt jedoch Online-Enzyklopädien wie Wikipedia sowie Plattformen für den Austausch von Open-Source-Software aus.

Emmanuel Macron erklärte in einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video: «La France ouvre la voie en Europe pour la protection de nos enfants, de nos adolescents. On continue». Auf X fügte er hinzu: «Je m’y étais engagé, c’est désormais voté».

Das Inkrafttreten ist für den Schulbeginn im September für neue Konten und für Anfang Januar 2027 für bestehende Konten geplant. Die beigeordnete Digitalministerin Anne Le Hénanff erklärte, Frankreich sei «le premier pays à instaurer une majorité numérique».

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X heben die Verabschiedung des Verbots sozialer Medien für unter 15-Jährige durch das französische Parlament als wegweisende europäische Maßnahme hervor, die von Macron unterstützt wird. Positive Stimmen loben den Schutz von Kindern vor Algorithmen und Suchtgefahren. Skeptische Meinungen konzentrieren sich auf die Herausforderungen bei der Durchsetzung, wie etwa obligatorische Ausweis- oder Gesichtsprüfungen, mögliche Umgehungen mittels VPNs sowie Fragen zur politischen zeitlichen Planung. Neutrale Berichte ziehen Vergleiche zu Australien und verweisen auf die bevorstehende Umsetzung im September, wobei einige Nutzer ihren Unmut über den eingeschränkten Zugang äußern.

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