Pistons hoffen nach 1:3-Rückstand gegen Magic auf Comeback wie 2003; Wagners Verletzung bereitet Sorge

Nach der 88:94-Niederlage in Spiel 4 gegen die Orlando Magic, die sie in einen 1:3-Rückstand brachte, kehren die Detroit Pistons für Spiel 5 mit der Historie im Rücken nach Hause zurück. Franz Wagner schied früh mit einer Wadenverletzung aus und ist für die nächste Partie fraglich, während Erinnerungen an das Comeback nach demselben Rückstand im Jahr 2003 Hoffnung geben.

Die an Nummer eins gesetzten Pistons, die in Spiel 3 und 4 jeweils bis spät in die Partie ausgeglichen oder geführt hatten, stehen nun vor dem Ausscheiden, können aber Kraft aus ihrer Erstrundenserie 2003 gegen die Magic von Doc Rivers schöpfen. Nach einem 1:3-Rückstand kämpfte sich Detroit mit deutlichen Siegen zurück: Spiel 5 (98:67), Spiel 6 (103:88) und Spiel 7 (108:93). Sie wurden damit zum einzigen an Nummer eins gesetzten Team, das einen 1:3-Rückstand in einer Best-of-Seven-Erstrundenserie drehen konnte. Chauncey Billups erzielte in Spiel 6 herausragende 40 Punkte und in Spiel 7 weitere 37, während Ben Wallace die Defensive anführte. Trainer Rick Carlisle lobte das Publikum im heimischen Stadion und die taktischen Anpassungen, die Tracy McGrady einschränkten. Dieser kam in den letzten drei Spielen nur noch auf eine Trefferquote von 36,1 Prozent, nachdem er zu Beginn noch durchschnittlich 36,3 Punkte erzielt hatte. Jenes Pistons-Team erreichte damals die Eastern Conference Finals. Ein Sieg in Spiel 5 vor heimischer Kulisse könnte trotz des Rückstands in der Serie ein sechstes und potenziell entscheidendes siebtes Spiel erzwingen.

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