Der griechische Philosoph Platon argumentierte, dass wahrer Reichtum darin besteht, zufrieden mit wenig zu leben, und förderte Mäßigung und Selbsterkenntnis für ein erfülltes Leben.
Platon, der einflussreiche griechische Denker, betonte in seinen Werken die Idee, dass „der größte Reichtum darin besteht, zufrieden mit wenig zu leben“. Diese Sichtweise lehnt die Besessenheit von Macht und Geld ab und schlägt stattdessen Mäßigung und Selbsterkenntnis als Grundlagen für ein erfülltes Dasein vor.
Seine Lehren, übermittelt durch Dialoge wie „Der Staat“, heben hervor, wie materieller Überfluss von dem inneren Wohlbefinden ablenkt. Platon, Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles, beeinflusste die westliche Philosophie nachhaltig, indem er ethische Tugend über äußere Besitztümer stellte.
In einer von Konsum geprägten Gegenwartswelt lädt diese platonische Ansicht zur Reflexion über bleibende Werte ein. Das Zitat wirkt heute als Mahnung, dass persönliche Zufriedenheit nicht von Anhäufung, sondern von bewusster Einfachheit abhängt.