Der amerikanische Philosoph Peter Boghossian, bekannt für seine Kritik am Wokismus, besuchte kürzlich Frankreich, um die Auswirkungen der islamischen Einwanderung zu beobachten. In einem Interview mit Le Figaro offenbart er, dass viele Amerikaner befürchten, Frankreich werde bis Ende des Jahrhunderts verschwinden. Er diskutiert auch die Street Epistemology als Werkzeug für kritisches Denken.
Peter Boghossian, ein amerikanischer rationalistischer Philosoph und vehementer Kritiker des Wokismus, verbrachte Zeit in Frankreich, um Ansichten zu sensiblen Themen wie Einwanderung und Islam auszutauschen. „Ich bin gekommen, um mit Franzosen über verschiedene Themen zu diskutieren und nachzudenken, insbesondere über Einwanderung und Islam, die mich faszinieren“, erklärt er in diesem Interview mit Le Figaro. Er möchte vielfältige Perspektiven sammeln, von Muslimen über Forscher, Think Tanks bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Boghossian interessiert sich auch für die manchmal angespannten Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich. Seine Sicht auf die Zukunft Frankreichs ist von Sorge geprägt: „Viele Amerikaner denken, dass Frankreich bis Ende des Jahrhunderts verschwunden sein wird“, stellt er fest und spiegelt damit eine brutale Wahrnehmung wider, die viele seiner Landsleute teilen, was die Herausforderungen durch die islamische Einwanderung betrifft. Darüber hinaus propagiert er die „Street Epistemology“, eine Methode, um Ideen zu klären und geistige Hygiene zu wahren. „Es ist eine Methode, um Menschen zu helfen, ihre Ideen zu klären. Wir denken an Zahnhygiene, wenn wir uns die Zähne putzen, aber wir denken selten an geistige Hygiene: Ich schlage den Leuten vor, ihre Überzeugungen zu ‘reinigen‘“, beschreibt er. Er plant, Lehrer und Ausbilder zu treffen, um diese Ideen des kritischen Denkens zu verbreiten. Dieser Austausch beleuchtet transatlantische Differenzen zu großen gesellschaftlichen Themen, ohne Sensationalismus zu betreiben.