Kritik an Frauen, ein profitabler Diskurs in sozialen Medien

In den letzten Jahren ist Antifeminismus ein bevorzugter Weg für konservative Influencer im Internet geworden. Politikwissenschaftler Tristan Boursier untersucht, wie rechtsextreme Figuren opportunistisch einen maskulinistischen Diskurs aufgebaut haben. Verbände warnen vor dem Einfluss solcher misogyner Inhalte auf die Jugend.

Politikwissenschaftler Tristan Boursier hebt eine bemerkenswerte Tendenz der letzten Jahre hervor: den Aufstieg maskulinistischer Diskurse unter rechtsextremen Influencern im Internet. Seine Analyse zeigt, wie diese Figuren Antifeminismus opportunistisch genutzt haben, um Sichtbarkeit und Profitabilität zu steigern. Größere Bedenken äußern Verbände und Experten hinsichtlich der Auswirkungen solcher misogyner Inhalte auf jüngere Generationen. Eine Umfrage von OpinionWay für den Sidaction-Verband, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde, zeigt, dass 66 % der Männer im Alter von 16 bis 34 Jahren mindestens einen maskulinistischen Influencer kennen, wobei 37 % deren Inhalte regelmäßig konsumieren. Diese weite Verbreitung wirft Fragen zur Meinungsbildung und damit verbundenen gesellschaftlichen Risiken auf. Dieses Video von Le Monde geht auf diese Dynamiken ein und zeigt, wie die Kritik an Frauen zu einem lukrativen Werkzeug in sozialen Netzwerken geworden ist, während es Plattformen und Pädagogen zu größerer Wachsamkeit auffordert.

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