In einem Folgeinterview mit Brut verteidigt Brigitte Macron ihr Recht, privat frei zu sprechen, entschuldigt sich aber, falls ihr Kommentar 'sales connes' Frauenopfer von Gewalt verletzt hat. Dies folgt auf die weit verbreitete Empörung über ihre Äußerungen vom 7. Dezember, in denen sie Komiker Ary Abittan gegen feministische Demonstrantinnen unterstützte.
Nach der Gegenreaktion auf ihren geleakten Kommentar vom 7. Dezember hinter der Bühne in den Folies Bergère – wo sie Feministinnen der Nous Toutes-Gruppe 'sales connes' nannte, weil sie Ary Abittans Show unterbrachen inmitten seiner fallen gelassenen Vergewaltigungsvorwürfe – befasste sich Brigitte Macron mit der Kontroverse in einem Brut-Interview, das am Montag veröffentlicht wurde.
Sie hält an ihrem 'Recht zu sprechen' und 'Recht zu denken' fest, was sie als privaten Austausch mit dem Komiker und einigen anderen ansah, und erklärt: 'Ich bereue es nicht, gesprochen zu haben', da die Worte nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. Allerdings räumt sie ein, sich 'auf eine absolut unangemessene Weise' gehen gelassen zu haben außerhalb offizieller Rahmenbedingungen, und betont ihre private Seite jenseits ihrer Rolle als Première Dame.
Sie äußert Verständnis für die Verärgerung der Linken und den feministischen Zorn und sagt, sie sei 'traurig', falls ihre Worte 'Frauenopfer' verletzt haben, denen sie Priorität einräumt. Sie bekräftigt ihre langjährige Unterstützung für Opfer sexueller Gewalt, ein zentrales Thema der Präsidentschaft, inmitten des nationalen Fokus Frankreichs auf Gewalt gegen Frauen.