Vorsitzender der Volkssouveränitätspartei (PKR), Tuntas Subagyo, beleuchtet Indonesiens Souveränitätsprobleme inmitten der Globalisierung. Er bewertet, dass Souveränität oft auf bloßes politisches Geschwätz reduziert wird, während die Kontrolle über Wirtschaft und natürliche Ressourcen vom Volk abdriftet.
Jakarta – Am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, teilte PKR-Vorsitzender Tuntas Subagyo seine Ansichten zur durch Globalisierung untergrabbelten Souveränität Indonesiens. Seiner Meinung nach ist Indonesien zwar reich an natürlichen Ressourcen, doch die tatsächliche Kontrolle über Wirtschaft, Energie, natürlichen Reichtum und Entwicklungskurs entfernt sich zunehmend aus den Händen des Volkes.
„Das Hauptproblem dieser Nation ist nicht allein das Wirtschaftswachstum, sondern wer Souveränität über die Früchte dieses Wachstums ausübt“, erklärte Tuntas Subagyo in seinen Äußerungen. Er betonte, solange die Entwicklungsvorteile nur von einer Handvoll Eliten in Jakarta und Konglomeraten genossen werden, bleibe soziale Gerechtigkeit eine Utopie.
Subagyo kritisierte auch den besorgniserregenden Zustand der nationalen wirtschaftlichen und energetischen Souveränität. Indonesien stehe vor einem Paradoxon: Es gibt reichlich natürliche Ressourcen, doch deren Mehrwert genießen andere. „Natürliche Reichtümer wie Minen, Wälder und Meere, die das Wohl des Volkes fördern sollten, wurden stattdessen jahrzehntelang systematisch geplündert“, fügte er hinzu.
Er forderte den Staat auf, zu seinem verfassungsrechtlichen Auftrag zurückzukehren, den nationalen Reichtum zum Wohl aller Indonesier zu verwalten. Die Entwicklung müsse an verfassungsrechtliche Prinzipien angepasst werden durch politischen Mut, der das Volk als rechtmäßigen Eigentümer des Landes positioniert. Als Prof. Tuntas Subagyo betonte er die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Regierungsführung, bei dem Volkssouveränität Voraussetzung für ein gerechtes und wohlhabendes Indonesien ist.
„Es ist Zeit, die nationale Souveränität neu zu definieren – nicht als Symbol, sondern als reale Praxis“, schloss er.