Der nationale Polizeidienst hat Berichte in sozialen Medien zurückgewiesen, wonach der Dienststellenleiter der Central Police Station vor Gericht erscheinen sollte.
Der nationale Polizeidienst gab am Abend des Dienstag, den 19. Mai, eine Stellungnahme ab, in der er die Berichte als fehlerhaft und irreführend bezeichnete. Der Dienst betonte, dass Angelegenheiten, die Polizeibeamte betreffen, über interne administrative und disziplinarische Mechanismen abgewickelt werden.
Der Dienststellenleiter Dishen Angoya war nach der Freilassung von 64 Verdächtigen, die mit den Ausschreitungen während der Proteste gegen die Kraftstoffpreise in Verbindung standen, in die Schlagzeilen geraten. Frühere Berichte behaupteten, er habe sich unrechtmäßig einen Vorteil verschafft.
Angoya wurde nach einer Erkrankung in das Lang’ata Hospital eingeliefert. Der Polizeidienst bestätigte, dass er nicht für einen Gerichtstermin vorgeladen wurde und sich möglicherweise einer Untersuchung durch die interne Dienststelle (Internal Affairs Unit) stellen muss.