Johannes Roberts' 'Primate' verwandelt einen Familien-Schimpansen-Haustier in einen furchterregenden Slasher-Schurken in einem Hawaii-Thriller. Mit Johnny Sequoyah und Troy Kotsur setzt der Film auf praktische Effekte für das Chaos des tollwütigen Schimpansen. Kritiker loben die glatte Umsetzung trotz formulierter Elemente.
Johannes Roberts, bekannt für '47 Meters Down', inszeniert 'Primate', einen Slasher-Film, der einen Familien-Schimpansen als von der Tollwut befallenen Killer neu erfindet. Die Geschichte spielt in einem palastartigen Haus am Klippenrand auf Hawaii, wo die College-Studentin Lucy (Johnny Sequoyah) zur Wiedervereinigung mit ihrer jugendlichen Schwester Erin (Gia Hunter) und ihrem tauben Vater Adam (Troy Kotsur aus 'CODA') zurückkehrt. Ihre Mutter ist kürzlich an Krebs gestorben, und die Familie umfasst Ben, einen Schimpansen als Haustier im Rahmen eines Linguistikexperiments nach Hause gebracht. Ben, der niedlich über eine vokale digitale Tastatur kommuniziert – mit Sätzen wie 'Lucy back. Ben missed' –, wird von einem tollwütigen Mungo gebissen und artet schnell zu einem mörderischen Affen aus. Er sperrt Lucy, Erin und zwei Freundinnen im Swimmingpool des Hauses ein, wo sie im Wasser sicher, aber nicht entkommen können. Der Film zeigt Bens Raserei mit praktischen Effekten, wobei Schauspieler Miguel Torres Umba in einem Affenkostüm ein realistisches Schimpansengrinsen liefert, das zu einem knirschenden Grinsen wird. Roberts nennt Stephen Kings 'Cujo' als Hauptinspiration und betont die primitive Stärke des Schimpansen statt böser Absicht, ähnlich dem Hai in 'Jaws'. Der Film greift die TV-Schimpansen-Wildnis-Sequenz aus Jordan Peeles 'Nope' auf und lässt nichts der Fantasie überlassend mit grafischen Bissen, Zerfleischungen und einem kieferreißenden Kill. Obwohl die Charaktere mit Tiefe potential versehen starten, werden sie zum Futter im Exploitation-Horror-Stil. Bei einer Vorführung im AMC Empire in New York am 7. Januar 2026 bewertet, erhält 'Primate' eine R-Freigabe und läuft 89 Minuten. Produziert von Paramount Pictures mit Walter Hamada und anderen, stammt das Drehbuch von Roberts und Ernest Riera. Kritiker nennen es glatten Schlachthof-Schund mit einem kleinen Triumph in den Effekten, der blutige Komödie und affenartigen Terror mischt.