Die Area-Council-Wahlen im Federal Capital Territory (FCT) am Samstag wiesen eine niedrige Wahlbeteiligung auf, was Kritik von ehemaligem Vizepräsident Atiku Abubakar hervorrief. Er bezeichnete die Situation als Demokratie unter Belagerung aufgrund des festen Zugriffs von Präsident Tinubu. Das NSCDC hat vor Unruhen nach den Wahlen gewarnt.
Am Samstag, dem 22. Februar 2026, fand im Federal Capital Territory (FCT) die Area-Council-Wahl statt, bei der laut Aussagen politischer Figuren eine niedrige Wahlbeteiligung verzeichnet wurde. Ehemaliger Vizepräsident Atiku Abubakar äußerte Besorgnis über diese Entwicklung und erklärte in einem ihm zugeschriebenen Titel: «FCT-Wahl: Demokratie belagert, Tinubus fester Griff erstickend.» Dies spiegelt seine Ansicht wider, dass die niedrige Beteiligung auf breitere Probleme unter der Regierung von Präsident Bola Tinubu hinweist. Als Reaktion auf mögliche Spannungen nach den Wahlen warnte Dr. Olusola Odumosu, Kommandant des FCT-Kommandos des Nigeria Security and Civil Defence Corps (NSCDC), vor Unruhen nach den Wahlen. Seine Warnung zielt darauf ab, den Frieden in der Hauptstadt zu wahren. Getrennt davon beschrieb der All Progressives Congress (APC) im Bundesstaat Lagos die Ergebnisse kürzlicher Nachwahlen, einschließlich derer im FCT, Rivers und Kano, als «Referendum über die Tinubu-Präsidentschaft». Diese Sichtweise der Regierungspartei hebt ihre Interpretation der Wahlergebnisse in diesen Gebieten hervor. Diese Reaktionen unterstreichen die vielfältigen politischen Antworten auf die FCT-Wahlen, wobei in den verfügbaren Berichten keine spezifischen Ergebnisse detailliert werden.