Reni Rahmawati, eine 24-Jährige aus Sukabumi, wurde nach Indonesien repatriiert, nachdem sie Opfer des Menschenhandels als Braut per Postbestellung in Guangzhou, China, geworden war. Sie wurde von zwei illegalen Agenten mit Versprechungen eines monatlichen Gehalts von 15 Millionen Rupiah gelockt, wurde aber stattdessen offiziell verheiratet. Die Polizei von West-Java koordinierte mit den chinesischen Behörden, um sie am 18. November 2025 nach Hause zu bringen.
Der Fall von Reni Rahmawati kam ans Licht, nachdem ihre Familie sie im September 2025 als vermisst gemeldet hatte. Laut einer Untersuchung der Kriminalpolizei von West-Java wurde Reni von zwei illegalen indonesischen Agenten rekrutiert, die nun als Verdächtige gelten. Sie versprachen eine fiktive Stelle in China mit einem monatlichen Gehalt von 15 Millionen Rupiah, aber bei ihrer Ankunft in Guangzhou, Provinz Fujian, wurde sie verkauft und offiziell mit einem lokalen Mann verheiratet.
Die Polizei von West-Java arbeitete mit der Einwanderungsbehörde, dem indonesischen Generalkonsulat in Guangzhou und der chinesischen Polizei zusammen, um sie zu befreien. Der Prozess umfasste die Abwicklung ihrer rechtlichen Scheidung vor der Repatriierung. Der Polizeichef von West-Java, Irjen Pol Rudi Setiawan, erklärte: "Der Opfer wurde eine Stelle mit einem monatlichen Gehalt von 15 Millionen Rupiah versprochen. Bei ihrer Ankunft in China wurde das Opfer jedoch verheiratet. Wir untersuchen, ob es weitere Opfer gibt." Er bestätigte, dass zwei Verdächtige festgenommen wurden, während ein weiterer flüchtig ist.
Bei ihrer Ankunft im Hauptquartier der Polizei von West-Java am Dienstag (18. November 2025) kam es zu einem emotionalen Wiedersehen mit ihrer Familie. Reni äußerte Dankbarkeit: "Es gab dort keine Belästigung oder körperliche Gewalt. Ich bin dankbar, zurück zu sein." Die Vertreterin des KJRI Guangzhou, Indah Megawati, betonte die intensive Koordination mit den lokalen Behörden für die Repatriierung.
Polizeichef Rudi Setiawan ermahnte die Öffentlichkeit, vorsichtig mit Jobangeboten mit hohen Gehältern über soziale Medien zu sein und vermisste Verwandte sofort zu melden. Das Außenministerium unterstützte diese Bemühungen, um ähnliche Fälle zu verhindern.