Das Religionsgericht Bandung hat den Scheidungsantrag von Atalia Praratya gegen Ridwan Kamil am 7. Januar 2026 in einer elektronischen Verhandlung bewilligt. Die Scheidung wurde einvernehmlich ohne öffentlichen Streit oder Drittbeteiligung vereinbart, wobei Vermögensaufteilung und Sorgerecht im Voraus geregelt wurden. Ridwan Kamil bezeichnete die Trennung als besten Weg nach 29 Jahren Ehe.
Das Scheidungsurteil für Ridwan Kamil und Atalia Praratya wurde am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, elektronisch vom Panel des Religionsgerichts Bandung verlesen. Gerichtssprecher Ikhwan Sopyan erklärte, der Antrag sei aufgrund von Beweisen bewilligt worden, die Artikel 19 der Regierungsverordnung Nr. 9 von 1975 und Artikel 116 der Kompilation des islamischen Rechts erfüllen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, mit einer 14-tägigen Berufungsfrist, und bleibt privat, nicht öffentlich bekanntgegeben. Der Anwalt von Ridwan Kamil, Wenda Alwi, erklärte, dass die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens freiwillig vor der Einreichung vereinbart wurde, ohne Ehevertrag. „Bezüglich des gemeinsamen Vermögens gab es eine Einigung bereits vor Einreichung des Antrags beim Religionsgericht“, sagte Wenda am Donnerstag, dem 8. Januar 2026. Das Panel nahm diese Einigung zur Kenntnis und ordnete die Einhaltung durch beide Parteien an. Bei der Kindesbetreuung wurde vereinbart, dass Camillia Laetitia Azzahra (Zara) bei Atalia bleibt, während Arkana Aidan Misbach (Arka) bei Ridwan Kamil ist. Arka wurde 2020 während der Covid-19-Pandemie adoptiert, als seine Eltern starben, am Nationalen Kindertag. Wenda wies Gerüchte zurück, Arka sei das Ergebnis einer Affäre mit Aura Kasih, und betonte, dass keine Drittperson involviert war. Ridwan Kamil und Atalia kommunizierten bis zum Morgen vor der Urteilsverkündung über WhatsApp und besprachen praktische Dinge wie die Lage von Gegenständen. „Heute Morgen tauschten sie noch kurze Nachrichten aus. Zum Beispiel: ‚Wo hast du diesen Gegenstand hingelegt?‘“ sagte Wenda. Ridwan Kamil stellte klar, dass die Scheidung nichts mit dem KPK-Fall zu tun hat, und entschuldigte sich für die Störung. „Wir sind uns einig, dass eine einvernehmliche Trennung der beste Weg ist“, schrieb er. Er priorisiert die Zukunft der Kinder und wünscht Atalia alles Gute.