George Russell sicherte sich nach einer herausfordernden Qualifying-Sitzung die Pole-Position beim Großen Preis von Österreich. Er stellte später klar, dass eine Funkbotschaft von Mercedes-Teamchef Toto Wolff als Ermutigung und nicht als Befehl gemeint war.
Russell holte die Pole in Österreich und schlug damit beide Ferrari-Piloten sowie seinen Teamkollegen Kimi Antonelli. Er startete als Fünfter in das Q1, mehr als 0,3 Sekunden langsamer als Antonelli, und brach seinen ersten Q2-Versuch nach einem Fehler in Kurve 3 ab.
Vor seiner letzten Q2-Runde sagte Wolff ihm über Funk: "George, fahr einfach." Russell erklärte, die Nachricht habe ihn an laufende Gespräche erinnert, die darauf abzielten, sein Selbstvertrauen während einer schwierigen Saison wieder aufzubauen.
Er beschrieb seine Q3-Runde als "magische Runde", die trotz einer gelben Flagge in Kurve 9, die durch den Unfall von Max Verstappen verursacht wurde, perfekt gelang. Russell nahm für 100 Meter das Tempo raus, fuhr aber dennoch die schnellste Zeit.
Russell liegt in der Meisterschaft nach acht Rennen auf dem dritten Platz, 50 Punkte hinter Spitzenreiter Antonelli. Er hat in dieser Saison bereits vier Pole-Positions geholt, darunter zuvor in Australien, Kanada und Barcelona, konnte jedoch bisher nur eine davon in einen Sieg ummünzen.