Der ehemalige Formel-1-Pilot Martin Brundle kritisierte George Russell dafür, dass er seinem Frust beim Großen Preis von Japan freien Lauf ließ. Der Mercedes-Fahrer äußerte sich per Teamfunk, nachdem Teamkollege Kimi Antonelli von einer Safety-Car-Phase profitiert und die Führung übernommen hatte. Durch seine zwei Siege in Folge liegt Antonelli in der frühen WM-Wertung 2026 nun neun Punkte vorn.
George Russell startete mit dem starken Mercedes-Boliden als Titelfavorit in die Saison 2026 und sicherte sich Siege beim Großen Preis von Australien sowie beim Sprintrennen in China. Kimi Antonelli antwortete jedoch mit Siegen beim Großen Preis von China und beim Großen Preis von Japan und setzte sich damit an die Spitze der Fahrerwertung. In Japan ermöglichte ein taktisch kluges Safety-Car Antonelli einen Boxenstopp, nach dem er direkt vor Russell wieder auf die Strecke kam. Dies löste den Funkspruch des Briten aus: 'Kumpel, was macht Kimi da? Hält er sich an den Restart-Plan? Er fährt gerade völlig unberechenbar.' Er fügte hinzu: 'Halten wir uns an die Abmachung oder nicht? Wir hatten einen Plan genau für dieses Szenario. Werden wir das jetzt umsetzen?'