Ryan Reynolds und Colin Hanks waren im „Doc Talk“-Podcast von Deadline zu Gast, um über ihre für einen Emmy nominierte Dokumentation „John Candy: I Like Me“ zu sprechen. Der Film, der auf Prime Video gestreamt werden kann, beleuchtet das Leben und die Karriere des verstorbenen Komikers John Candy. Reynolds und Hanks teilten persönliche Anekdoten und Einblicke in die Produktion des Projekts.
Ryan Reynolds, der seit seiner Kindheit in Vancouver ein langjähriger Fan von John Candy ist, wurde erstmals durch die Sketch-Comedy-Show SCTV auf den Komiker aufmerksam. Die Dokumentation „John Candy: I Like Me“, die von Reynolds produziert und von Colin Hanks inszeniert wurde, geht der Frage nach, was Candy sowohl als Schauspieler als auch als Mensch so besonders machte. Sie feierte ihre Premiere beim Toronto Film Festival in Candys Heimatstadt und ist nun auf Prime Video verfügbar. Reynolds hob prägende Erlebnisse in Candys Leben hervor, wie den Verlust seines Vaters an seinem fünften Geburtstag. Dies habe Candy dazu gebracht, es anderen recht machen zu wollen – eine Eigenschaft, die ihn beim Publikum beliebt machte, ihn später aber auch belastete. Colin Hanks teilte Erinnerungen an sein erstes Treffen mit Candy am Set des von Ron Howard gedrehten Films „Splash“, der Candys Filmkarriere an der Seite von Tom Hanks begründete. Hanks enthüllte, dass sein Vater nervös war, mit Candy an dem Projekt zu arbeiten. Die Filmemacher sprachen zudem darüber, Interviews mit Bill Murray, Dan Aykroyd und anderen Weggefährten Candys geführt zu haben. Reynolds imitierte während des Podcast-Gesprächs Aykroyd. Die Folge von Deadlines „Doc Talk“, moderiert von John Ridley und Matt Carey, ist auf Plattformen wie Spotify, iHeart und Apple verfügbar.