Die chilenische Behörde für Landwirtschaft und Viehzucht (SAG) hat bei Hinterhofvögeln im Sektor Bollenar, Gemeinde Melipilla, Metropolregion, einen Fall von hochpathogener Vogelgrippe des Typs H5N1 festgestellt. Das Virus wurde im Labor bestätigt, nachdem Berichte über den Tod von Hausvögeln eingegangen waren. Das Land ist nach wie vor frei von der Krankheit in kommerziellen Beständen.
Die chilenische Landwirtschafts- und Viehzuchtbehörde (SAG) meldete einen neuen Fall von hochpathogener Vogelgrippe (IAAP) H5N1 bei Hinterhofvögeln in einem Nebenhof im Sektor Bollenar, Gemeinde Melipilla, Metropolregion. Die Entdeckung folgte auf Berichte über Todesfälle bei Hausvögeln und wurde im Labor bestätigt, wie am 18. März 2026 veröffentlicht. Bei Vögeln aus kommerziellen Beständen, die für den Massenkonsum bestimmt sind, wurde kein Virus nachgewiesen, so dass Chile in diesem Bereich weiterhin als IAAP-frei gilt, betonte die SAG. Dieser Vorfall folgt auf frühere Entdeckungen: Am 4. März bei Coscoroba-Schwänen im Feuchtgebiet El Yali in der Region Valparaíso, bei Wildvögeln in San Clemente in der Provinz Maule, in einem Hinterhof in Nogales in der Region Valparaíso und in zwei Gemeinden in O'Higgins, Pumanque und Las Cabras. Als Reaktion darauf hat die SAG die von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OMSA) festgelegten Protokolle aktiviert, um die Seuche zu bekämpfen und ihre Ausbreitung auf andere nationale Gebiete zu verhindern", so die Behörde. Die Überwachung von Gewässern und Hinterhöfen sowie die Biosicherheitsmaßnahmen in Produktionsbetrieben werden intensiviert, insbesondere wenn die Vögel aus dem Norden zurückkehren. Zu den beteiligten Stellen gehören Senapred, das Gesundheitsministerium, der Nationale Fischereidienst, Conaf und andere öffentliche Dienste.