Die intensive Hitzewelle hält an: São Paulo erreichte am Sonntag (28. Dez.) 36.9°C —und übertraf damit den Rekord vom 26. Dez. sowie die Höchsttemperatur 2025— während Pedro de Toledo 42.1°C maß. Bei steigenden Gesundheitsrisiken und belasteten Reservoirs bleibt die rote Warnung des Inmet bis 29. Dez. bestehen, doch Gewitter drohen ab Montag.
Die Hitzewelle in São Paulo verschärfte sich am 28. Dezember 2025, als die Inmet-Station am Mirante de Santana um 16 Uhr 36.9°C registrierte und damit den bisherigen Dezemberrekord von 35.6°C (3. Dez. 1961) sowie den Höchstwert vom 26. Dez. von 36.2°C übertraf. Automatische Messungen erreichten 37.2°C, der vierte Tag in Folge über 35°C.
Landesweit meldete der Civil Defense Pedro de Toledo (42.1°C), Miracatu (41.6°C) und Itaóca (40°C) als heißeste Orte. Die rote Warnung des Inmet vor extremer Hitze —Temperaturen 5°C über dem Durchschnitt— gilt für 1.284 Gemeinden inklusive der Hauptstadt bis 29. Dez. und warnt vor Gesundheitsgefahren bei längerer Exposition.
Gesundheitliche Auswirkungen nahmen zu: Daten des Staatsgesundheitssekretariats zeigten einen Anstieg von 27 % bei ambulanten Behandlungen wegen Hitzschlag (1.052 Fälle Jan.-Okt. 2025 vs. 827 in 2024), obwohl Krankenhausaufenthalte auf 2 sanken. Ältere und Kinder sind weiterhin am anfälligsten für Dehydrierung und Hyperthermie.
Wetterumschwung im Anmarsch: CGE prognostiziert Regen, Böen über 50 km/h, Blitzschläge und Hagel ab Abend des 28. Dez. bis Montag (29), mit isolierten Schauern bereits im Norden und in Guarulhos. Dienstag (30) mit Höchstwerten um 29°C und höherem Risiko starker Regenfälle mit Überschwemmungen und Stromausfällen. „Heiße, feuchte Luft und Seebrisen lösen moderate bis starke Regenfälle aus“, hieß es bei CGE. Rat: Flüssigkeit zuführen, Mittagssonne meiden, Vulnerable nie im Auto lassen.