Die Beliebtheitsbewertung des Premierministers Sébastien Lecornu ist im November um vier Punkte auf 34 % Zufriedene gefallen, laut einer Ifop-Umfrage für Le Journal du Dimanche. Emmanuel Macron bleibt bei seinem Tiefststand mit 16 % Zufriedenen, da 56 % der Franzosen sehr unzufrieden mit ihm sind. Dieser Rückgang wird mit der Unbeliebtheit des Präsidenten in Verbindung gebracht, die das Exekutivteam kontaminiert.
Der monatliche Ifop-Barometer für Le Journal du Dimanche zeigt im November 2025 einen deutlichen Rückgang der Beliebtheit führender Exekutivfiguren. Premierminister Sébastien Lecornu, der einen Haushaltskompromiss mit den politischen Kräften sucht, verzeichnet einen Rückgang seiner Bewertung um vier Punkte innerhalb eines Monats auf 34 % Zufriedene mit seinen Maßnahmen.
„Sogar die beruhigendste Figur im Macron-Lager wird allmählich von der Präsidentenunbeliebtheit kontaminiert“, beobachtet Frédéric Dabi, CEO von Ifop, zitiert vom JDD. Diese Analyse unterstreicht den direkten Einfluss der Situation von Emmanuel Macron auf seine Regierung.
Der Präsident verzeichnet 16 % Zufriedene, was den zweiten Monat in Folge auf seinem Tiefststand seit Amtsantritt im Élysée-Palast 2017 markiert. Dieser Wert nähert sich den Unbeliebtheitsrekorden von François Hollande mit 13 %. Noch besorgniserregender ist, dass der Anteil der sehr Unzufriedenen 56 % erreicht, ein Rekordhoch. „Die Franzosen zeichnen ein extrem negatives Bild des Präsidenten“, analysiert Frédéric Dabi.
Diese Umfrage fällt in eine Zeit von Haushalts- und politischen Spannungen, in der Lecornu mit Initiativen wie der ökologischen Planung kämpft. Die Ergebnisse spiegeln wachsende Unzufriedenheit mit den Regierungsmaßnahmen wider, ohne unmittelbare Anzeichen einer Verbesserung.