Der nigerianische Senat hat beschlossen, die Safe Schools Initiative zu untersuchen, nachdem Bedenken hinsichtlich der Ausgaben in Höhe von 144 Milliarden Naira und der anhaltenden Sicherheitsprobleme an Schulen aufgekommen sind.
Der Ad-hoc-Ausschuss des Senats wird die Finanzierung, Umsetzung und die Ergebnisse der Initiative prüfen. Die Abgeordneten fordern Details darüber, wie die Mittel verwendet wurden und warum Schulen trotz der Ausgaben weiterhin gefährdet sind. Das Programm wurde nach der Entführung der Chibok-Schülerinnen im Jahr 2014 mit einer ersten Zuweisung von 20 Milliarden Naira gestartet. Im Jahr 2023 kündigte die Bundesregierung einen Plan in Höhe von 144,8 Milliarden Naira für den Zeitraum 2023 bis 2026 an. Schulentführungen dauern an und haben sich auf verschiedene Regionen ausgebreitet. Eine kürzlich geplante Entführung im Bundesstaat Edo wurde vom DSS mit Unterstützung lokaler Anwohner vereitelt.