Seit April kommt es landesweit zu Unruhen an mehreren Schulen, die zu Schäden, Verletzungen und Todesfällen führen.
Am 28. März 2026 forderte ein tödliches Feuer an der Utumishi Girls High School in Gilgil 16 Todesopfer unter den Schülerinnen und verletzte 79 weitere Personen. Mehr als 18 Internatsschulen sind in Bezirken wie Nakuru, Murang’a, Embu, Kisii, Siaya, Makueni und der Küstenregion betroffen. Das Bildungsministerium teilte mit, dass die Vorfälle auf Prüfungsängste, Stress und Beschwerden über die Dienstleistungen zurückzuführen seien. Staatssekretär Professor Julius Bitok erklärte, dass eine landesweite Inspektion innerhalb von zwei Wochen angeordnet und die Zahl der Qualitätsprüfer auf 1.000 erhöht wurde. Der Vorsitzende des Elternverbandes, Silas Obuhatsa, bezeichnete die Situation als nationalen Notstand und nicht als isolierte Ereignisse. Er forderte die vollständige Umsetzung der Sicherheitsrichtlinien an Schulen.