Mehr als 15 Schulen nach Schülerunruhen in Kenia geschlossen

Eine Welle von Streiks und Brandstiftungen hat zur Schließung zahlreicher Sekundarschulen in mehreren kenianischen Verwaltungsbezirken geführt.

Mehr als 15 Schulen in den Verwaltungsbezirken Trans Nzoia, Nakuru, Bomet, Kericho, Narok, Kisii und Nyamira sind betroffen. Die St Teresa’s Bikeke Girls Secondary School in Kiminini wurde nach Berichten über einen geplanten Streik geschlossen. Schulleiterin Eva Tsuma beantragte, die Schülerinnen als Vorsichtsmaßnahme nach Hause schicken zu dürfen. Die Bildungsdirektorin des Bezirks, Pamela Akello, bestätigte die unbefristete Schließung, während die Ermittlungen andauern. In Nakuru schickten sieben Schulen ihre Schüler nach Hause, nachdem Ende Mai bei einem Brand in der Utumishi Girls School in Naivasha 16 Schülerinnen ums Leben gekommen waren. Direktorin Victoria Mulili forderte den Ausbau von Beratungsangeboten. Zu den weiteren betroffenen Schulen gehören die Saseta Girls, Tengecha Girls und die Euro Ekulet Secondary School, an der ein Wohnheim niedergebrannt wurde.

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