Staatssekretär Julius Bitok hat Schulen dazu aufgerufen, eine Verschiebung von Probe-Prüfungen in Erwägung zu ziehen, um Spannungen abzubauen und weitere Schülerunruhen im ganzen Land zu verhindern.
Während eines Treffens von Bildungsvertretern am 6. Juni erklärte Bitok, dass die Schulvorstände die Tests verschieben sollten, falls die Schüler nicht bereit seien. Er stellte fest, dass Prüfungen und Terminverschiebungen zentrale Auslöser für Unruhen seien. Bitok drängte auf einen offenen Dialog mit den Schülern, anstatt Leistungsbewertungen zu erzwingen. Er wies darauf hin, dass Prüfungsstress zu dem jüngsten Vorfall an der Utumishi Girls School beigetragen habe, bei dem 16 Schülerinnen ums Leben kamen. Daten zeigen, dass in den letzten drei Wochen etwa 80 weiterführende Schulen von Unruhen betroffen waren. Die Regierung hat 1.000 Qualitätsprüfer eingesetzt und eine zehntägige nationale Prüfung aller Internatsschulen angeordnet. Bitok fügte hinzu, dass 99,2 Prozent der Schulen weiterhin sicher seien und sich die Schultermine aufgrund der Probleme, die weniger als 80 von 52.000 Einrichtungen betreffen, nicht ändern werden.